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Freitag, 30. November 2012

I'll cover you

...einer der wohl schönsten Songs der Musicalgeschichte und der Titel von Telly Leungs (Rent, Godspell, Allegiance) Debut-Album. Auf diesem "Soundtrack seines Lebens" sind neben Musicalmelodien (Hello, Dolly!, Rent) auch Pop-Klassiker und Jazznummern zu hören - eine spannende Mischung unterstützt von Streichquartett und Jazz-Trio:



"That's the work worth doing" meint Leung in diesem Video und dass er Recht hat hört man in seiner Interpretation des Jonathan Larson Songs - "I'll cover you" wäre doch ein schönes Weihnachtsgeschenk...

Am 2. Dezember präsentiert Telly Leung sein Album im "54 below", Broadway' Nightclub.

Die Tracklist:

1. Knocks Me Off My Feet
2. Cry If You Want To
3. The Water Is Wide/Bridge Over Troubled Water
4. Papa Don't Preach
5. I Can See Clearly Now
6. Before the Parade Passes By
7. I'll Cover You
8. Galileo
9. Children Will Listen
10. I'm Gonna Laugh You Right Out of My Life
11. Firework
12. In My Life
13. I Believe in You and Me

Links:

- Telly Leungs Homepage
- weitere Infos zu Album und Telly Leung auf playbill.com
- Album bei Yellow Sound Label

Freitag, 9. März 2012

Wofür es sich jetzt lohnt Geld auszugeben...

...möchte man musicalische Höhenflüge erleben. Eine Auswahl:
  • Hörglück - se new Album from se Duo Johannes Glück & Dieter Hörmann aka "Zwa Voitrottln", seit 8. März zum Downloaden via amazon oder itunes. Ein Mix aus witzigen Liebesballaden und bösen Kabarettnummern, mit einem Touch Nostalgie à la Pirron & Knapp. Hörenswert!

  • Babytalk - Das Kinder-Krieg-Musical von Peter Lund und Thomas Zaufke - den zwei "Überlebenden des Plastik-Musicals" - begleitet das Paar Charlotte und Robert in Höhen und Tiefen ihrer Beziehung. Man selbst lebt mit, lacht mit und weint mit. Stefan Bischoff und Tina Schöltzke spielen unter der Regie von Katharina Dorian überzeugend und ehrlich. Hingehn! - 23. & 25. März, 20 Uhr, Theater 82er Haus

  • Musical Unplugged 6.1 & 6.2 - am 10. April (Hennersdorf) und am 29. Mai (größere Besetzung, Neue Burg Perchtholdsdorf) ist es soweit und "Musical Unplugged" geht wieder über die Bühne und wer diese Konzerte verpasst ist selbst schuld, lest u.a. hier warum.

...und was sonst noch an- & gefällt:


- Musical Mamis (14. März, Metropol) u.a. mit Dagmar Hellberg, Ruth Brauer-Kvam, Caroline Vasicek
- Jesus Christ Superstar: ein MUSS zu Ostern - entweder VBW (u.a. mit Drew Sarich, Mischa Mang, Ana Milva Gomes) und/oder emdis stage (u.a. mit Markus Neugebauer, Stefan Bischoff, Andrea Malek)
- King Kong ab 19. April im Stadttheater Klagenfurt. Nicht verpassen! Österreichische Erstaufführung mit Christof Messner, Dominik Hees und Bettina Mönch

Dienstag, 24. Januar 2012

Musical – klassisch anders

Eigentlich nicht unbedingt hierher passend, aber doch auch irgendwie schon. Für mich gibt es fast nichts Schöneres, als großartige Musik von tollen, leidenschaftlichen Künstlern live zu hören – egal welche Musikrichtung, egal wer und wo.

„The Philharmonics“ bieten einen Musikgenuss der besonderen Art – so auch gestern im Wiener Konzerthaus. Das Ensemble aus fünf Wiener Philharmonikern, einem Berliner Philharmoniker und einem unglaublich talentierten jungen Pianisten überzeugt durch unfassbare Virtuosität. Jeder einzelne virtuos auf seine Art und trotzdem fähig derart genial zusammenzuspielen. Man spürt die Freude an der Musik, den Spaß, die „Berührtheit“, die Leidenschaft dieser Musiker und wird so mitgerissen, dass man alles um sich herum vergisst und in die Musik hineingezogen wird. Das Besondere an „The Philharmonics“ sind sicher die einzelnen Persönlichkeiten, die sich hier zusammengetan haben. Diese großartigen Musiker, die vor nichts zurückschrecken und zeigen, dass auch Philharmoniker abseits der Klassik einiges auf dem Kasten haben.

Mit ihrem Programm „Fascination Dance“ präsentiert das Ensemble ein Crossover von Franz Schubert bis Elton John von den Ungarischen und Slawischen Tänzen bis hin zu Eigenkompositionen, Astor Piazzolla und Chick Corea – in neuen Arrangements, die so unglaublich kreativ sind, dass sie einen fasziniert zurücklassen. Und dann ist da auch noch das Genre Musical, das von den „Philharmonics“ gekonnt in Szene gesetzt wird. In originellen Bearbeitungen finden Gershwins und Bernsteins Melodien ebenso ihren Platz wie Jerry Bocks „Fiddler on the Roof“ und Richard Rodgers „Sound of Music“.

Ich kann jedem Musikliebhaber nur empfehlen ein Konzert dieser sieben Vollblutmusiker zu besuchen – man wird es nicht bereuen. Das ist Live-Musik in ihrer besten Form.

Das nächste Konzert („Rhapsody in Rainbow Colors“) findet am 13. Mai 2012 im Konzerthaus statt, außerdem sind „The Philharmonics“ auch am diesjährigen Opernball zu Gast.

CD „Fascination Dance“ – The Philharmonics. Deutsche Grammophon. Bereits erhältlich.


Links:
*Foto: Fadil Berisha - via

Sonntag, 23. Oktober 2011

Musical Tenors - Das Album

Jetzt ist sie also da – die CD der Musical Tenors. Ließ ich mich noch nach dem Konzert zu Begeisterungstürmen hinreißen – das Konzert war ja wirklich gut - ebben diese mit Veröffentlichung des Albums wieder ab. Wie einfallslos und unkreativ kann eine Tracklist eigentlich sein? Mal abgesehen von 08/15 Best of Musical CD Veröffentlichungen, von denen alle gleich klingen – bei einer Idee und Produktion dieser Qualität hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Die Musical Tenors haben im Moment ein Niveau erreicht, bei dem mein persönliches Interesse nachlässt. Wer braucht Tassen mit den Gesichtern der vier Tenors? Wer braucht einen Kalender? Warum begibt man sich als Produzent oder auch als Darsteller freiwillig auf diese Ebene?

Da gibt es die Idee der „Musical Tenors“, auch wenn es keine neue ist und sehr klischeebeladen daherkommt, sie funktioniert. Da stellt man eine Show auf die Beine, die neben ein paar Gassenhauern auch Verstaubtes, Unbekanntes ausgräbt. Dann streut man ein paar „All Time Favorites“ drüber, schreibt ein paar witzige Anmoderationen (die allerdings keinen Raum für Spontanes lassen), fügt ein paar Tanzschritte hinzu, die sich zwischen Boygroup und Chorus Line bewegen und stellt vier sympathische, gutaussehende Musicaltenöre geschniegelt und gestriegelt auf die Bühne. Und dann kommt die CD auf den Markt, die mich als Musicalliebhaber enttäuscht. Sehr enttäuscht. Die ausgegrabenen Musicalschätze wurden weitgehend wieder vergraben, die ewige Leier beginnt wieder einmal von vorne, aber seht selbst – die Tracklist:

1. Limelight – Gambler
2. In der Straße wohnst du – My Fair Lady
3. Memory – Cats
4. Die Musik der Nacht – Das Phantom der Oper (Solo Christian Alexander Müller)
5. The Impossible Dream – The Man of La Mancha
6. Maria – West Side Story
7. I Will Always Love You – The best little whorehouse in Texas (Solo Mark Seibert)
8. The Show Must Go On – Queen
9. Closer To Heaven – Gaudi
10. The Winner Takes It All – Mamma Mia (Solo Patrick Stanke)
11. Starlight Express – Starlight Express
12. Am Ende bleiben Tränen (Tu Cosa Fai Stasera)
13. Die unstillbare Gier – Tanz der Vampire (Solo Jan Ammann)
14. This Is The Moment – Jekyll & Hyde
15. Vivo Per Lei

Schön eingesungen ist die CD, dazwischen herrscht aber Langeweile und das ist unglaublich schade. Ein paar Songs gefallen: Limelight, Closer To Heaven, Am Ende bleiben Tränen und die Soli von Mark Seibert und Patrick Stanke. Müllers Phantom wirkt auf der CD so ohne Leidenschaft, es tut fast weh, „Die unstillbare Gier“ von Ammann kann man auf seinem Soloalbum und sonst wo auch hören, „Starlight Express“ – ohne Worte - und diese Fassung von „Maria“ muss ich auch nicht haben. „Memory“ hält man wenigstens aufgrund der viersprachigen Fassung gut aus, es muss aber wirklich nicht sein. „Vivo Per Lei“, „The Impossible Dream“ und „This Is The Moment“ – tolle Songs, keine Frage. Aber davon brauche ich keine mittelmäßigen Musical Tenors Fassungen. Gerade bei letzterer bekommt man beim Zuhören eingeschlafene Füße.

WARUM? Warum immer dasselbe? WARUM? Ich kann es nicht mehr hören. Vielleicht bin ich mit dieser Meinung die Einzige – ist mir auch recht, ich wünsche den Tenors ihren Erfolg. Gewünscht hätte ich mir allerdings, um meinen Eindruck des Konzertes vom letzten Jahr aufrechterhalten zu können, ein Album, das mich ein bisschen umhaut, etwas Anderes bietet. Meine Erwartungshaltung war klar zu hoch, aber wie immer stirbt die Hoffnung zuletzt. Ich gebe sie weiterhin nicht auf und hoffe, dass sich in Zukunft Musical-Compilation-Alben auch einmal an "neue" Songs herantrauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Schuss nach hinten losgehen würde. Nein, er würde ziemlich sicher genau treffen – in das Herz des wahren Musicalfans.

Das Repertoire der Musical Tenors hat eine größere Bandbreite, als man glaubt - sieht man allerdings die Tracklist des Debutalbums kommt man ins Zweifeln. Aber laut Porgrammheft und Live-Konzert gibt es da doch viel mehr Gutes.
Aus diesem "Repertoire" habe ich mir eine Wunschtracklist zusammengestellt, so ungefähr hätte mich die CD eher überzeugen können:

1. Braver Than We Are (Tanz der Vampire)
2. Draußen (Der Glöckner von Notre Dame) – Mark Seibert Solo
3. I Believe In You (Das dieser Song auf der CD fehlt ist wahrscheinlich der größte Fehler.)
4. Du warst mein Licht – Patrick Stanke Solo
5. The Man of La Mancha (The Man of La Mancha)
6. Wo ist der Sommer? (3 Musketiere)
7. Look With Your Heart (Love Never Dies)
8. Those Magic Changes (Grease)
9. Love Of My Life (Queen)
10. Einsam sind alle Sänger
11. More Than Words

Bleiben dürften außerdem: Am Ende bleiben Tränen, Closer To Heaven und Limelight.
...und dazukommen dürfte noch eine kräftige Portion Innovation und verstraubte Musicalschätze aus den Tiefen der alten und neuen Musicalgeschichte.
Über diese Enttäuschung trösten mich zwei gelungene neue (Musical-)Alben hinweg - Drew Sarich: "Silent Symphony" und Kristin Chenoweth: "Some Lessons Learned" - zwei Künstler auf die man sich wenigstens verlassen kann!

Montag, 28. Februar 2011

South Pacific In Concert - Volksoper

Letztes Jahr habe ich es leider nicht geschafft mir eine der konzertanten Aufführungen in der Volksoper anzusehen, aber dank der Wiederaufnahme konnte ich es gestern noch erleben. Wer es noch sehen will, der hat am 2. März noch die Möglichkeit dazu, danach ist erst einmal Schluss...

South Pacific In Concert wurde bereits 2005 in der New Yorker Carnegie Hall aufgeführt - und was für ein Konzert das gewesen sein muss. Die großartige Reba McEntire als Nellie Forbush, Brian Stoke Mitchell als Emile und Alec Baldwin als Luther. Ein Genuss. Auf dieser Fassung von David Ives basiert auch die Österreische Erstaufführung des Musicals, die letztes Jahr im Jänner in der Volksoper Premiere feierte.

Die Idee das Rodgers & Hammerstein Musical nach Österreich zu bringen war eine gute. Enstanden ist sie laut Dramaturg Christoph Wagner-Trenkwitz aufgrund eines Hoppalas bei einer Gala, wo er irrtümlich einen Titel aus South Pacific ankündigte. Der berühmte (mir aber nicht bekannte) Opern-Bass Ferruccio Furlanetto war davon jedoch begeistert und erzählte ihm darauf von seinem Traum einmal Emile de Becque zu spielen. Nachdem er die Rolle am Broadway abgelehnt hatte, um in Wien zu spielen, war der Plan perfekt.
Ich muss zugeben, dass ich aus dem Ensemble einzig allein Sandra Pires und Stephen Chaundry gekannt habe und die beiden waren leider auch so ziemlich die Einzigen, die mich gestern wirklich begeistern konnten...
Sandra Pires verkörperte Nellie mit viel Charme und Liebenswürdigkeit. Sie hat eine wunderschöne, sanfte Stimme und legte außerdem auch schauspielerische Qualitäten an den Tag. Ihr Spielpartner Furlanetto konnte aber nur stimmlich überzeugen. Wenn er gesungen hat, musste ich die Augen schließen um es zu genießen, denn ansehen konnte ich ihn nicht. Keine Ausstrahlung, steife Performance. Etwas lustlos hat er viel Text abgelesen und konnte Gefühle, wenn überhaupt, nur mit seiner Gesangsstimme transportieren - leider auch das nur selten. Trotzdem sahnte er am Schluss den meisten Applaus ab. Tja...
Die Chemie zwischen Pires und Furlanetto strebte gegen Null. Warum sich Nellie in diesen Emile verlieben konnte, bleibt mir ein Rätsel...
Stephen Chaundry gefiel mir als Lt. Joseph Cable wesentlich besser. Man merkt, dass Englisch seine Muttersprache ist und durch diesen Vorteil konnte er auch eine gelungene schauspielerische Leistung erbringen, auch stimmlich machte er sich gut.
Rodgers Musik ist größtenteils sehr schön melodisch, wer kennt "Some Enchanted Evening" nicht? Bali Ha'i finde ich aber immer etwa gewöhnungsbedürftig, obwohl es, wenn es gut performt wird, durchaus seine Qualitäten hat. "Bloody Mary" Marjana Lipovsek hat es passabel performt, sie konnte in ihrer Rolle doch auch überzeugen - aber z.B. im Gegensatz zu Lillias White, die die Rolle 2005 in der Carnegie Hall übernommen hatte, fällt sie aber sehr zurück. Der Chor der Volksoper wirkte durch die aufgesetzte Leichtigkeit etwas peinlich. Die Leistung war okay, aber wenig spritzig und viel zu steif. Das große Orchester der Volksoper hinterließ jedoch einen sehr positiven Eindruck.

South Pacific nach Österreich zu bringen, dafür gibt es schon einmal ein großes Lob. Endlich einmal ein Stück Musicalgeschichte. Die Besetzung ist - meiner Meinung nach - allerdings etwas daneben gegangen -trotz angeblich großer Stars der Opernwelt. Aber da liegt ja schon der Fehler. Musical ist keine Oper - vielleicht manchmal etwas operettig, aber das kann man leicht verkraften. Operndarsteller, die zwar große Stimmen haben, aber denen dafür oft jegliches Schauspieltalent fehlt sind hier einfach unpassend. Wer sehen und hören möchte, wie es wirklich funktioniert, der hört sich am Besten die Broadway Revival Cast Aufnahme oder die Fassung aus der Carnegie Hall (via Itunes erhältich) an - hier ist die Qualität zu Hause.

Fazit: Eine tolle Idee, mit großem Erfolg, aber klassischer Fehlbesetzung. Aber bitte nicht entmutigen lassen, liebe Volksoper. Bitte weitere Versuche dieser Art - sie retten das Musical in Österreich! (Eine CD der konzertanten Version der Volksoper ist bereits erhältlich - ich greife jedoch lieber auf die oben genannten Aufnahmen zurück.)

Das Konzert aus der Carnegie Hall ist auch als DVD erhältlich - ich setze es gleich mal auf meine Wunschliste! :)

LINKS:

*Image via

Donnerstag, 20. Januar 2011

Neu & Gut

Fast frühlingshaft ist es in den letzten Tagen schon, auch wenn es jetzt wieder kälter werden soll... Musicalmäßig blüht aber im Moment vieles auf. "Neu & Gut" sind vor allem die Alben, die jetzt aus der Erde schießen. Neue Komponisten mit neuer Musik. Neuer Musicalmusik. Drei CDs kann ich euch da ans Herz legen:

Love on a Summer Afternoon : Songs of Sam Davis: Wer das Debütalbum von Stuart Matthew Price besitzt hat mit "Greenwich Time" einen kleinen Eindruck vom Werk des Komponisten bekommen. Auf dem Album "Love on a Summer Afternoon" kann man nun einige großartige Songs von Davis hören - vielseitig, melodisch, gut. Eingesungen wurden die Songs u.a. von Gavin Creel (Hair), Will Chase (Billy Elliot), Will Swenson & Christopher Sieber (sehr lustig: "A Kilt Is Not A Dress"). 
What I Wanna Be When I Grow Up - The Songs of Scott Alan: Das neue Album von Scott Alan ist jetzt schon ein wenig länger auf dem Markt, trotzdem gehört es noch einmal erwähnt. Patina Miller (Sister Act), Willemijn Verkaik (Wicked), Christopher Sieber (Shrek) und viele weitere performen die 12 Tracks auf der CD.

More with every line - The music of Tim Prottey-Jones: Ein junger Musiker und Komponist aus Birmingham schnappt sich tolle Darsteller aus dem Londoner West End und nimmt mit ihnen eine CD mit seinen Kompositionen auf. Besondern schön ist, dass auch Drew Sarich einen Song eingesungen hat ("Rescue Remedy" ist auch als Single erschienen und auf itunes erhältlich). Ein bisschen Folk, ein bisschen Rock, ein bisschen Musical UND tolle Lyrics. Kaufen! :)

Update (Danke an Elisabeth!):

Our First Mistake - Kerrigan-Lowdermilk: Ganz frisch auf dem Markt ist auch das Album von Kait Kerrigan und Brian Lowdermilk (u.a. Hendry & Mudge, The Unauthorized Autobiography of Samantha Brown) auf dem u.a. Natalie Weiss und Matt Doyle mit Songs des Duos zu hören sind.


LINKS:

- Kerrigan-Lowdermilk
- Scott Alan
- Tim Prottey-Jones Twitter & My Protege
- Sam Davis
 
 

*Images via & via & via & via

Dienstag, 21. Dezember 2010

Musical Tenors - Theater Akzent, Wien

Gestern war es soweit. Gestern habe ich eines der besten Musicalkonzerte meines bisherigen Lebens erlebt. Ein kleines Wunder. Ich bin immer noch nicht fähig, wirklich in Worte zu fassen, wie gut mir die „Musical Tenors“ gefallen haben – mal abgesehen von ihrem Aussehen :) Mein Bericht könnte also eher ausufernd werden...

Um es anfänglich kurz zu machen: Il Divo hat Konkurrenz bekommen, Adoro kann einpacken. Denn die „Musical Tenors“ sind geschaffen, ein vielleicht klischeebesetztes Konzept, aber es funktioniert wunderbar. Vier sympathische, gutaussehende Männer mit großartigen Stimmen, perfekter Harmonie und Twist. Dieser Twist besteht in den neuen Arrangements (Mario Stork) und der Idee, verstaubte Musicalsongs wieder zum Leben zu erwecken und in neuer "Herrlichkeit" erstrahlen lassen. Vieles hat man noch nie so gehört. Vieles kann man ganz neu wahrnehmen, in sich aufsaugen und erleben. Einiges geht durch Mark und Bein und berührt das Herz ganz tief drinnen. Eine Erfüllung – anders kann man es nicht ausdrücken.

Nicht nur die attraktiven, neuen Arrangements haben den Songs neues Leben eingehaucht und waren deshalb die Besonderheit des Konzertes, sondern auch die Interpretation von Liedern, die eigentlich von weiblichen Darstellerinnen gesungen werden.
Das Programm war bunt gemischt und perfekt abgestimmt. Als das Konzert jedoch zunächst (nach einem wunderschönen „Limelight“ aus Eric Woolfsons „Gambler“) mit einem „3 Musketiere“-Medley begann, ahnte ich Schlimmes. Sollte es nun wieder nur eine Aneinanderreihung verschiedenen Medleys werden? Sinnlos und ohne Wertschätzung der Songs. Nein, sollte es nicht, denn nach Musketiere sang Mark Seibert gleich das erste Solo – „Draußen“ aus Disney’s Der Glöckner von Notre Dame. Mit viel Emotion performte Seibert, der in Wien fast Heimspiel hatte, diesen viel zu selten gesungenen Song. Viele seiner ehemaligen Kons-Kollegen gaben ihm an diesem Abend die Ehre und unterstützten ihren Freund im Publikum.

Mit Stock und Hut kamen dann wieder alle auf die Bühne und präsentierten „Weil ich weiß, in der Straße wohnst du“ mit netter Choreo. Sehr „Boyband trifft Chorus Line“-synchron mit ein paar Verzerrungen und viel Spaß. Überhaupt wirkten die vier Tenöre die ganze Zeit so, als hätten sie jede Menge Spaß und das ist einfach schön zu sehen. Bevor es zu Patrick Stankes Solo kam, dessen Stimme übrigens an diesem Abend wirklich in Topform war, gab es noch einen „La Mancha-Block“ bei dem nicht nur „The Impossible Dream“, sondern auch einmal etwas Anderes, nämlich „The Man of La Mancha“, gesungen wurde. Eine gute Idee!

Am Klavier begleitete sich anschließend Patrick Stanke bei „Du warst mein Licht“, einem mir unbekannten Song, der mir sehr gefallen hat, selbst und bewies hiermit auch seine Songwriter-Qualitäten. Der erste Akt neigte sich dann allmählich dem Ende zu. Doch vorher gab es noch eine Flamenco tanzende „Maria“ – eine nette Idee, vor allem weil es sehr witzig in Szene gesetzt wurde – und ein wunderbares Phantom von Christian Alexander Müller, der bis dahin leicht hinter den anderen drei zurückgetreten ist. Müller WAR das Phantom in diesem Moment. Eine ergreifende Performance! Jan Ammanns Solo „Gute Nacht“ ist vielleicht ein wenig untergegangen, war aber dennoch berührend, weil er es für seinen einjährigen Sohn gesungen hat.

Eine weitere Überraschung des Abends war übrigens die Musical Tenors Fassung von „Memory“. Das Lied geht mir schon sehr auf die Nerven, aber hier konnte ich es wirklich genießen. Vier sprachig erstrahlte es ganz neu und ließ mich seine Schönheit wieder erkennen.

Mit welchem Song geht man in die Pause? Eine wichtige Frage. Bei den Musical Tenors hat man sich für „I believe in you“ entschieden. Ein grandioser Song, der hier so wunderschön interpretiert wurde, dass mir doch tatsächlich die Tränen gekommen sind. Plötzlich tauchte Lisa Antoni hinten im Saal auf und schritt singend auf die Bühne zu, die Stimmen der fünf harmonierten so gut miteinander, sodass ich mir wünschte, der Song würde nie enden.

An die Reihenfolge kann ich mich nicht mehr genau erinnern, ich bin nämlich irgendwie in die „Welt der Musical Tenors“ versunken und habe mich verzaubern lassen. Für irgendwelche Notizen habe ich absolut keine Zeit gefunden. Es ist eigentlich auch egal.

Nach der Pause ging es gleich mal mit dem passenden „The Show Must Go On“ weiter, das langsam in „Who wants to live forever“ überging und Christian Alexander Müller bei der nächsten Moderation dazu veranlasste an viel zu jung verstorbene Künstler zu gedenken, allen voran Steve Barton. Hier folgte anerkennender Applaus aus dem Publikum. Ein schöner Moment, denn er zeigte, wie sehr so ein unglaublich talentierter Künstler von vielen Menschen vermisst wird. Daraufhin sang Müller „Einsam sind alle Sänger“ – eine interessante, gute Wahl. Neben „Closer to heaven“, einem „Grease“-Medley, „Am Ende bleiben Tränen“, „Braver than we are“ und „The Shades of Night“ durften auch die anderen drei Tenöre noch je ein Solo performen. Patrick Stanke gelang ein fulminantes „Wie wird man seinen Schatten los“, Mark Seibert ein leises und sehr sanftes „Love of my life“ und Jan Ammann eine perfekte „Unstillbare Gier“. Richtig neugierig bin ich auf seine Interpretation des Vampiregrafen geworden, so verletzlich, agressiv, traurig hat er sich in der „Gier“ gezeigt. Es waren alle Facetten des Liedes unglaublich intensiv und gut ausgespielt. Purer Genuss! Ammann kam nach der „Heftigkeit“ des Liedes ein leises und erleichteretes „Puh“ aus, hier blitzte Menschlichkeit durch und machte das Ganze noch einmal erfahrbarer. Auch Lisa Antoni durfte noch einen Song performen, mit „A Change In Me“ aus „Beauty and the Beast“ überzeugte sie einmal mehr. In Oberhausen und Stuttgart durften Carin Filipcic und Roberta Valentini den Part der „weiblichen Unterstützerin“ übernehmen.

Andreas Luketa hat die perfekte Songauswahl getroffen. Das zeigt sich u.a. auch in einem Titel aus „Love never dies“ („Look with your heart“), "Closer to heaven” aus Gaudi oder „Braver than we are“. Schätze die man ausgraben sollte, und hier für die Musical Tenors ausgegraben hat. Nicht nur die Mischung aus Musical und Evergreens und die Zusammenstellung der Darsteller passten. Jeder einzelne „Tenor“ (nicht alle sind Tenöre) brachte auch seine Individualität ein und gab sich nicht nur bei seinen Soli ganz den Liedern hin.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist vielleicht die etwas fehlende Spontanität, doch es gibt nun mal einen Ablauf der eingehalten werden soll und das ist auch gut so. Allerdings geht die Spontanität vor allem in den Zwischentexten ab. Sympathische und auch gut überlegte Anmoderationen schmücken das Konzert aus, doch ein bisschen „echter“ hätte es an manchen Stellen schon wirken dürfen. Die typischen Boygroup-Bewegungen durften hie und da natürlich auch nicht fehlen. Selten, aber doch ab und zu bewegten sich die Vier Tenöre am Rande der Lächerlichkeit, ließen das Ganze aber nie abdriften. Eine Prise Selbstironie dürfte der Retter gewesen sein. Für Choreographie und Regie zeigt sich Paul Kribbe verantwortlich. Erwähnt sollten vielleicht auch noch Marina Komissartchik am Flügel und Keyboard und Emilio Percan an der Violine werden. Was so ein schöner Geigenklang alles ausmachen kann…

Mit Weihnachtsmannmützen, die vielleicht sogar noch vom Borchert Besinnlich Konzert stammen, ging es dann in die Zugaben. „Save Your Kisses For Me“ bildete den amüsanten Abschluss, bevor die Zuschauer mit „Look with your heart“ in die schöne Winternacht entlassen wurden. Die Musical Tenors verließen den Saal schließlich durch die hintere Saaltür und verteilten dabei rote Rosen. Tja, was soll ich sagen…ich war eine Glückliche! :) Mark Seibert hat mir ein Rose überreicht und meinen unglaublich schönen Musicalabend perfekt abgerundet.

Eine Musical Tenors CD wird angeblich im Frühjahr produziert. Danke an sound-of-music concerts für die großartige Idee diese vier Männer gemeinsam auf der Bühne stehen zu lassen. Klischee hin oder her, es funktioniert und zwar mehr als gut.

Wer sich die vier feschen Herren mit nach Hause nehmen wollte, konnte dies mit einem Kalender tun. Meiner Meinung nach etwas zu viel des Guten, aber wenn die Marketing-Maschine einmal läuft…

Gesungen wurde (in ungefährer Reihenfolge):

- Limelight (Gambler)
- Heut‘ ist der Tag/ Constance/ Wo ist der Sommer?/ Engel aus Kristall/ Wer kann schon ohne Liebe sein (3 Musketiere)
- Draußen (Disney’s Der Glöckner von Notre Dame)
- Weil ich weiß, in der Straße wohnst du (My Fair Lady)
- The Impossible Dream (The Man of La Mancha)
- The Man of La Mancha (The Man of La Mancha)
- Du warst mein Licht (Powell, Urban, Luketa, Stanke)
- More Than Words (Extreme)
- Maria (West Side Story)
- Gute Nacht (Gomez, Hoff)
- Memory (Cats)
- Musik der Nacht (Das Phantom der Oper)
- I Believe In You (Elofsson, Magnusson, Kreuger, Plamondon)

Pause

- The Show Must Go On/ Who wants to live forever (We will rock you)
- Einsam sind alle Sänger (Klaus Hoffmann)
- Closer to heaven (Gaudi)
- Wie wird man seinen Schatten los? (Mozart!)
- Lisa Antoni: A Change In Me (Beauty and the Beast)
- Grease is the word/ Greased Lightnin’/ Mooning/ Those Magic Changes/ Rock’n’Roll Party Queen (Grease)
- Love of my life (Freddy Mercury)
- Am Ende bleiben Tränen (Bembo, Cassella, Hammerschmidt)
- Braver than we are (Tanz der Vampire)
- Die Unstillbare Gier (Tanz der Vampire)
- The Shades Of Night (Elisabeth)
- This is the moment (Jekyll Hyde)
- Save your kisses for me (Brotherhood of Man)
- Look with your heart (Love never dies)

Links:

Sonntag, 12. Dezember 2010

A Lovely Way To Spend Christmas - Kristin Chenoweth

Unter einem perfekten Weihnachtsalbum verstehe ich u.a. eines, das eine gelungene Mischung aus besinnlichen, romantischen Songs und weihnachtlichen Up-Tempo-Nummern darstellt. Dies ist allerdings nicht immer so einfach, denn die Zusammenstellung muss schon gut passen. Irgendwie zusammengewürfelt ist nämlich nicht sehr ansprechend. Eine schöne Einheit sollte es bilden – eine „Komposition“.
Auch der Spirit of Christmas sollte beim Anhören entstehen und auf einen überschwappen, sodass es einem wohlig warm ums Herz wird...
Hohe Anforderungen stelle ich da an ein Weihnachtsalbum, aber wenn ich ein gelungenes Werk höre, dann weiß ich, dass ich sie so hoch ansetzen muss.

„A lovely way to spend Christmas“ ist so ein Album. Hier stimmt einfach alles. Alles passt zusammen, fügt sich zu einer Mischung, die einen nicht los lässt und nach Ende des letzten Tracks sofort noch einmal auf „Play“ drücken lässt.

 Highlights lassen sich fast nicht herauspicken, denn wie gesagt bildet das Album eine schöne Einheit. Es ist ein Mix aus Klassikern, eher unbekannteren, aber wunderschönen Songs - wie „Home on Christmas Day“ und „Born on Christmas Day“ - und u.a. einer Christmas-Version von „Sing“ (aus Sesame Street).
Die Abfolge der Tracks ist sehr stimmig und die aufeinanderfolgenden Lieder haben meist ein verbindendes Element. So folgt z.B. der country-lastige Song „Come on ring those bells“, der mir besonders gut gefällt, direkt auf „Silver Bells“.

Mitreißend auch das Duett mit John Pizzarelli: „Sleigh Ride“, vermischt mit Teilen aus „Marshmallow World“. Besonders ist auch der letzte Ton von „Do you hear what I hear?“. In Chenoweth‘ Stimme hört man das Licht in „light“ aufgehen, einfach schön!

In „Sleep well little children/ What a wonderful world” findet das Album einen guten Abschluss und entlässt den Hörer glücklich und in adventliche Stimmung versetzt.

Kristin Chenoweth‘ Stimme ist einmalig, doch man muss sie mögen. Manchmal kann sie sehr schrill sein, aber auf diesem Weihnachts-Album, das diesen Advent zu meinen Lieblingen gehört, erwischt sie immer das richtige Gefühl und ein wunderbares Maß an „softness“.

Die Tracklist:

1. I’ll Be Home For Christmas
2. Christmas Island
3. The Christmas Waltz
4. Do You Hear What I Hear?
5. Sleigh Ride/ Marshmallow World (mit John Pizzarelli)
6. Sing
7. Silver Bells
8. Come On Ring Those Bells
9. What Child Is This?
10. Home On Christmas Day
11. Born On Christmas Day
12. Sleep Well Little Children/ What A Wonderful World

*Image via

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Musical Christmas Wishlist & Tipps

Auf meinem Wunschzettel stehen natürlich auch ein paar Musical-bezogene Wünsche...die möchte ich euch nicht vorenthalten :D

CDs:

- Sondheim on Sondheim (Original Broadway Cast)

NOCH bin ich eine eher unerfahrene Sondheim-Hörerin, langsam aber stetig ändert sich das allerdings…diesen Prozess wird diese CD unterstützen :) Das Album der Sondheim-Revue anlässlich des 80. Geburtstages des Komponisten wurde heute sogar für einen Grammy nominiert. Barbara Cook, Vanessa Williams, Norm Lewis und einige mehr singen Songs aus Sondheim-Shows, von „Send in the clowns“ bis „Ever after“.

- Bloody Bloody Andrew Jackson (Original Cast Recording)

Ein Off-Broadway-Überraschungshit, der nach dem Transfer an den Broadway im Oktober leider schon wieder Anfang Jänner schließen muss. Das ist nicht nur ein Verlust für die Produzenten, sondern auch einer für das Publikum. Da ich es leider nicht geschafft habe es zu sehen, aber von den Ausschnitten, die ich bereits zu Ohren bekommen hab, begeistert bin, steht dieses kleine Wunder auf meinem Wunschzettel…mal sehn ob mir das Christkind diese CD unter den Christbaum legt...

- Thoroughly Modern Millie (Original Broadway Cast)

Sutton Foster hat für mich als Prinzessin Fiona in Shrek den Vogel abgeschossen. Eine unglaublich talentierte Darstellerin, die sich den Tony für die Beste Hauptdarstellerin in „Thoroughly Modern Millie“ sicher redlich verdient hat. Mit Gavin Creel an ihrer Seite, der mich diesen Sommer als Claude in Hair begeistert hat, handelt es sich auf jeden Fall um ein „Dream Team“. Ich bin gespannt.


Kristin Chenoweth’s Christmas Album steht schon lange auf meiner Wunschliste und vor ein paar Tagen habe ich mir den Wunsch endlich erfüllt und mir die CD bestellt. Ich kann es kaum erwarten sie in meinen Händen zu halten…

- A Musical Christmas (Vereinigte Bühnen Wien, 2010)

Die Vorgänger besitze ich bereits und für mich ist es Tradition jedes Jahr mit meiner Mutter „Musical Christmas“ zu gehen. Es ist immer ein Erlebnis und enttäuscht wird man eigentlich nie, auch wenn sich - wie immer - die Kartenpreise jenseits von Gut und Böse befinden. Es geht auch anders! Wer sich dieses Jahr etwas Sparen möchte ist mit 17,50 Euro doch ganz gut dabei, denn da kann man sich wenigstens diese Aufnahme besorgen :)


BÜCHER:

- Patti LuPone: A Memoir (Patti LuPone)

Eine Broadway-Diva veröffentlicht eine Autobiographie – dieses Buch MUSS ich haben :) Ich lese gern aus dem Leben anderer, von Leuten, die mich beeindrucken, egal ob sie etwas „Besonderes“ geleistet haben oder nicht. Biographien von Menschen aus dem Musicalbereich habe ich bereits einige gelesen, darunter „A little bit wicked“ von Kristin Chenoweth, „Without You“ von Anthony Rapp, „‘til the fat girl sings“ von Sharon Wheatley und „Der Musical-Mann“ von Friedrich Kurz. Vor allem die ersten zwei kann ich euch nur sehr ans Herz legen – berührende, lustige, interessante Geschichten von sympathische Darstellern.

- Broadway Musicals: The Biggest Hit & The Biggest Flop of the Season 1959-2009 (Peter Flichia)

Musical-Enzyklopädien sind immer ein Risiko, doch dieses Buch wird auf einigen Seiten empfohlen und interessiert mich schon wegen des interessanten Ausgangspunktes. Der Theaterkritiker Peter Filichia schreibt übrigens auch ein Blog – hier zu finden.

- Disney's Beauty and the Beast: A CELEBRATION OF THE BROADWAY MUSICAL

Disney's The Beauty and the Beast war meines Wissens nach mein erstes Musical - die Anschaffung dieses Buches mit einer Menge Backstage Informationen und Details zum Entstehen dieses Bühnenmärchens war also nur eine Frage der Zeit...Da ich für die Uni eine Arbeit darüber schreibe, habe ich mir diesen Wunsch schon selbst erfüllt. Ein Paket ist schon auf dem Weg zu mir...das Buch ist nämlich überall vergriffen und nur noch gebraucht zu erhalten, danke für amazon-Marketplace! :)
Was steht denn auf eurer Musical-Wishlist?

Ein paar andere Wunschzettel findet ihr hier:

Weihnachtliche Musical-TIPPS:

10.12., 21:15 Uhr: Die ultimative Chartshow: Die erfolgreichsten Musical-Hits mit Showacts von Bonnie Tyler (Total Eclipse Of The Heart), Murray Head (One Night in Bangkok), Angelika Milster (Erinnerung), Bobby Farrell (Daddy Cool), Queen-Musicalcast (We Will Rock You)

15.12, 18 Uhr: Uwe Kröger im Weihnachtsdorf am Maria-Theresien-Platz

3., 4., 5. und 18. 12., 19:30 Uhr: Musical Christmas im Ronacher (und an weiteren Terminen auch in den Bundesländern und in München)

P.S.: Heute wurden die Grammy-Nominierungen bekannt gegeben...HIER könnt ihr sehen, welche Musical-Cast-Alben es auf die Liste der Nominierten geschafft haben. Auch Glee ist in einer Kategorie nominiert...persönlich drücke ich aber vor allem Lady Antebellum die Daumen (mein heutiger Anspieltipp außerhalb des Musical-Genres).

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Sonntag, 19. September 2010

"Anything Worth Holding On To" - Der Song zum Sonntag

Der heutige Song ist eine Komposition des großartigen Scott Alan. "Anything Worth Holding On To" heißt der Song, der auf Alans neuem Album "What I Wanna Be When I Grow Up" zu hören sein wird. Es soll Ende des Jahres erscheinen. Nach "Still...Dreaming Wide Awake" und "Keys: The Music Of Scott Alan" ist dies bereits sein drittes Studioalbum.

Scott Alan, der kürzlich erst ein paar Auftritte in Australien absolviert hat, wird nächste Woche ein Konzert in London geben. "Simply the Music of Scott Alan" findet am 26. September im New Players Theatre statt. Mit dabei sind u.a. Willemijn Verkaik, Stuart Matthew Price, Norm Lewis, Patina Miller, Sierra Boggess und Shoshana Bean. Ich wünschte ich wäre dabei...

"Anything Worth Holding On To" - geschrieben und performt von Scott Alan:

Freitag, 10. September 2010

Taylor, the Latte Boy + Response

"Taylor, the Latte Boy" ist ein Song der seit Jahren durch die Musicallandschaft geistert, aber eigentlich aus keinem Musical stammt. Bekannt wurde der Song durch Kristin Chenoweth, die ihn auf ihrem Album "As I Am" (2005) veröffentlichte und in diversen (TV-)Shows zum Besten hab. Geschrieben wurde er von Marcy Heisler und Zina Goldrich, ein sehr erfolgreiches Autorenteam, das u.a. auch die Songs zur Musicalversion von "Ever After" ("Auf immer und ewig", 1998) geschrieben hat, die es allerdings - obwohl geplant - noch nicht auf den Broadway geschafft hat. Außerdem haben "Marcy & Zina" noch eine ganze Reihe anderer witziger Songs verfasst, darunter "Fifteen Pounds" und "Alto's Lament". Zu finden auf "Marcy & Zina - The Album".

Andrew M. Byrne, ein Vocal Coach und Music Director mit Broadway Credits u.a. aus Les Miserables, hat eine Reaktion auf "Taylor, the Latte Boy" verfasst - "Taylor (A Response)". Eine gute und vor allem lustige Idee, doch leider geht der schöne Spirit des Originalsongs verloren, da es sich jetzt um "Carol, The Stalker Chick" handelt. Der Comedy-Song geht plötzlich in eine ganz andere Richtung...doch hört selbst!





Ein paar Links:

Mittwoch, 8. September 2010

Legally Blonde - London Cast Recording

Legally Blonde ist ein Feel-Good-Musical mit viel Herz und Humor. Schon lange bevor ich die Show auch wirklich live sehen konnte (zum Review), habe ich mir die Original Broadway Cast Recording gerne angehört. Die Show hat viel Schwung und die Musik reißt einen mit und versetzt mich stets in gute Stimmung. Mittlerweile feiert das Musical schon auf der ganzen Welt Erfolge, so war es z.B. auf den Phillipinen zu sehen und ab November wird es auch das Pariser Publikum beglücken. Auch die Finnen werden Elle Woods ab Sommer 2011 auf ihrem Weg der Selbstfindung begleiten können.

Kürzlich ist eine neue Castaufnahme von Legally Blonde veröffentlicht worden, die Original London Cast Recording. Es handelt sich dabei um eine Live-Aufnahme vom 12. bis 14. Juni im Savoy Theatre in Londons West End - gerade noch bevor der erste Cast-Wechsel vollzogen wurde. Duncan James ist also noch auf der Aufnahme zu hören, ein Grund warum sich der Kauf lohnt.

Ist man Fan des Musicals, um die Malibu-Schönheit Elle, die sich für ihre vermeintlich große Liebe in eine Ivy League Universität kämpft und dabei zu sich selbst findet, so ist die West End CD ein empfehlenswerter Kauf. Doch kommt man, wenn man nicht gerade ein großer Liebhaber von Live-Aufnahmen ist, auch gut ohne ihr aus. Viele Unterschiede zur Broadway Cast Recording gibt es nicht. Eine andere Besetzung, das "live-Feeling" und ein paar Textstellen mehr - ansonsten beinhaltet die neue Castaufnahme ebenso 18 Tracks, ein umfassendes Booklet mit Lyrics und ein paar Bildchen. Allerdings ist das Feeling anders und deswegen bereue ich den Kauf nicht. Es ist live, das heißt es wirkt noch ein wenig schwungvoller und lockerer. Das Publikum lacht zwar ab und zu dazwischen, das stört aber weiter nicht, man kommt sich dann eben vor wie im Theater. Der Applaus wurde auf ein Minimum reduziert - danke! Warum Applausaufnahmen immer bis zum Äußersten ausgereizt werden ist mir sowieso ein Rätsel... Im Großen und Ganzen wirkt die neue Legally Blonde CD frisch, mitreißend und entführt den Hörer für 77 Minuten ins Savoy Theatre.

Sheridan Smith als Elle Woods ist im Vergleich zu Laura Bell Bundy eine ganz eigene Elle Woods. Ebenso charming, allerdings mit einer ganz anderen und sehr interessanten Stimmfarbe. Duncan James als Warner Huntington III ist eine Bereicherung für das Stück und übertrifft für mich Richard H. Blake deutlich. Auch Jill Halfpenny als Paulette und Alex Gaumond als Emmett enttäuschen nicht.

Auf dieser Aufnahme merkt man wie viel Spaß diese Show den Menschen macht. Besonders lustig sind auch die Reaktionen auf die Europäer-Witze bzw. die "Ireland"-Sequenzen des englischen Publikums.

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Donnerstag, 2. September 2010

"All Things In Time" - Stuart Matthew Price

Macht ein Musicaldarsteller ein Soloalbum so hat er mehrere Möglichkeiten. Er kann z.B. ein Album mit seinen größten Erfolgen, ein Unplugged Album, eines mit ganz neuen Arrangements oder eigenen Songs machen, oder er kann auch in eine ganz andere Richtung gehen und seine „andere“ musikalische Seite auf Publikumstauglichkeit testen.

Bei einem Soloalbum geht es größtenteils um Selbstverwirklichung - so sollte es zumindest sein, finde ich. Nur so kann sich die Persönlichkeit des Künstlers auch auf einer CD authentisch entfalten. Kommerz steht da oft im Weg, aber in den letzten Jahren haben sich einige Independent Labels gefunden, die wirklich hinter den Projekten der Darsteller stehen. Wichtig ist es, eine Entscheidung zu treffen, die sowohl Künstler als auch Publikum gefällt.

Stuart Matthew Price hat sich auf eine ganz eigene Reise gemacht. Er überrascht mit einer überzeugenden Idee und deren grandiosen Umsetzung. Sein Anliegen war es neue und eher unbekanntere Musical-Komponisten vorzustellen. Price bezeichnet „All Things In Time“ als „collection of songs by some of the best new writers of contemporary musical theatre“. Inspiriert von deren Material hat Price eine kleine Auswahl getroffen und ist ins Studio gegangen. Das Ergebnis sind 14 Titel, davon 9 Songs, die noch nie zuvor aufgenommen wurden, 11 Songs, bei denen Stuart Matthew Price von den Komponisten höchstpersönlich begleitet wurde und 3 Duette.

Jason Robert Brown (u.a. „The Last 5 Years“) ist neben Tom Kitt & Brian Yorkey (“Next to Normal”) und vielleicht auch noch Scott Alan wahrscheinlich der bekannteste Komponist auf dem Album. Für „All Things In Time“ hat er nicht nur den Titelsong beigesteuert, sondern auch ein kurzes Vorwort verfasst, in dem er das Kennenlernen und die Zusammenarbeit mit Price beschreibt. Brown im Vorwort: „People just don’t sing like Stuart does, and even great singers don’t manage to convey the emotional depth that Stuart effortlessly summons.“ Ein großes Lob. Wenn man Price live erlebt oder sogar nur auf Videos oder dieser Aufnahme sieht und hört, dann kann man nur zustimmen. Stuart Matthew Price gelingt es das Gefühl jedes einzelnen Songs auf den Hörer zu übertragen. Er scheint dies ohne große Anstrengung zu machen, er kann es einfach. Price gibt sich den Songs ganz hin und scheint darin aufzugehen. Es ist ein Verschmelzen. Zusätzlich verleiht er ihnen eine ganz individuelle Note, die das Transportieren der Emotionen erst ermöglicht.

„All Things In Time“ ist ein ruhiges Album. Balladen überwiegen, mit wenigen Ausnahmen (u.a. „I’m Alive“ aus Next to Normal“). Die Titel fügen sich gut zusammen und ergeben ein abgerundetes Ganzes. Es ist ein Album, das auch gut zur kommenden Jahreszeit passt. Herbstlich, melancholisch, nachdenklich und doch auch aufmunternd und Mut machend.

Jason Robert Brown schließt sein Vorwort u.a. mit den Worten „Stuart is a composer’s best friend“. Das mag wohl stimmen, denn mit diesem Album hat er Großartiges vollbracht. Price hat Songs aufgenommen, die ihm am Herzen liegen und gleichzeitig große, aber eher unbekannte Talente gewürdigt und mit ihnen zusammen ein kleines Juwel für Musicalfreunde geschaffen.

Track Listing:
1. The Old Red Hills Of Home (Jason Robert Brown)
2. The Touch Of Love (Dougal Irvine)
3. Goodnight Kiss (Laurence Mark Wythe)
4. Angels (Richard Taylor) - duet with Annalene Beechey
5. There's A World / I'm Alive (Tom Kitt & Brian Yorkey)
6. Greenwich Time (Sam Davis & Randy Buck)
7. Free (Scott Alan) - duet with. Louise Dearman
8. Sonnet XXIX (Georgia Stitt & William Shakespeare)
9. Hope Springs Eternal (Richard Beadle)
10. Run Away With Me (Brian Lowdermilk & Kait Kerrigan)
11. Wishing For The Normal (George Stiles & Anthony Drewe) - duet with Caissie Levy
12. Midnight Will Happen Without Us (Grant Olding)
13. All Things In Time (Jason Robert Brown)
Bonus Track: Autumn Days (Stuart Matthew Price)

"All Things In Time" von Stuart Matthew Price - SimG Records, 2010. Online erhätlich u.a. bei:
...ein paar interessante Links zum Thema:
P.S.: Der Song „Free“ von Scott Alan erinnert in manchen Passagen stark an Frank Wildhorns „Vetrau in uns“ aus Rudolf – oder kommt das nur mir so vor?

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Mittwoch, 18. August 2010

Newsflash

Kurz vor den Premieren im September herrscht jetzt ein wenig Ruhe vor dem Sturm, aber die Luft ist mit Spannung auf die neue Saison gefüllt und mit großer Freude sehe ich ihr entgegen.

Auch wenn die Umfrage noch nicht ganz beendet ist, möchte ich mich für die zahlreiche Beteiligung bedanken. Änderungen kommen. Ich arbeite bereits an einem Musical-Terminkalender, kann aber noch ein bisschen dauern, und auch andere Neuerungen werden musicalawakening in Zukunft zum Besseren verwandeln. Seid gespannt!

Eine kleine Vorschau…

In Wien und Umgebung erwartet uns in der nächsten Zeit u.a. Babytalk (Gloria Theater), Hello, Dolly! (Volksoper), Frank Wildhorn & Friends (Raimund Theater), Musical meets Opera Matinee (Ronacher), Musical Rocks! (Halle E, MQ), Cabaret (Kammerspiele), Musical Unplugged (Wiener Neudorf), und vieles mehr.
Jason Robert Brown beehrt Hamburg und wird am 20.9. im Operettenhaus ein Konzert geben – u.a. mit Stuart Matthew Price. Am 2. Dezember wird ebendort die deutschsprachige Erstaufführung von SISTER ACT gefeiert, vor Kurzem sind auch endlich einige Namen der Besetzung bekannt geworden. Zodwa Selele wird die Hauptrolle der Deloris übernehmen, als Sister Mary Robert wird Ina Trabesinger auf der Bühne stehen, aber auch Bernhard Viktorin und Detlef Leistenschneider werden dabei sein.

Auch einige neue CDs kommen auf den Markt - wie auch Kerry Ellis präsentiert auch Stuart Matthew Price ein Debutalbum. Ende August ist es soweit und wer seine CD "all things in time" jetzt schon vorbestellt (auf seiner Website) hat sogar die Möglichkeit an eine signierte Version zu kommen. Auch die Londoner Version von Legally Blonde hat eine CD aufgenommen (live recording), die bereits im Handel erhältlich ist.

Am 20. August findet in Wien eine Musical-Charity-Gala (Pan y Arte Musical Gala im Aera, Gonzagagasse 11, 20:30) statt. Für den guten Zweck singen u.a. Christian Schild, Stefan Bischoff, Denise Jastraunig. Karten sind über oeticket erhältlich. Ich bin leider nicht in Wien. Wenn jemand von euch dabei ist, freue mich über kurze Berichte!

Montag, 9. August 2010

Kerry Ellis - "Anthems"

Am 13. September erscheint das Debut-Album von Kerry Ellis, die im Moment noch in Oliver! als Nancy auf der Bühne des Theatre Royal Drury Lane steht. Produziert wurde das Album namens "Anthems" von keinem Geringeren als Brian May. Wie schon auf ihrer Single "Defying Gravity" gibt es Musicalisches in Rockversionen zu hören, aber auch Queen-Klassiker sind auf dem Album zu finden. Leider enthält "Anthems" nur 11 Tracks, ich bin mir aber sicher, dass sich die Investition trotzdem lohnt...

Die Tracklist:
1. Dangerland
2. Anthem
3. I Can't Be Your Friend (This Can't Be Over)
4. Defying Gravity
5. I'm Not That Girl
6. You Have To Be There
7. Love It When You Call
8. Save Me
9. Diamonds Are Forever
10. No-One But You (Only The Good Die Young)
11. I Loved A Butterfly

Hier ein kleiner Vorgeschmack:



Die CD kann man u.a. bei amazon, Dress Circle und soundofmusic vorbestellen.


Reise-Tipp: Bei meinem letzten London-Trip habe ich an einer Führung durch das Theatre Royal Drury Lane teilgenommen. Ich kann es jedem Theaterliebhaber nur empfehlen dort einmal vorbeizuschauen und sich durch die Geschichte des Theaters führen zu lassen. Es ist nicht nur sehr informativ, sondern auch wahnsinnig lustig und unterhaltsam gestaltet. Wenn man schon in der Nähe ist, dann sollte man anschließend auch der Primrose Bakery einen Besuch abstatten. Ein wahrer Geheimtipp!

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Dienstag, 22. Juni 2010

Musicalsommer

Der Sommer ist ja für das Genre Musical eine gute Zeit, allerdings eher in Form eines Musicalfestivals oder Festspielen, aber auch einige Stadttheater geben nicht auf und wollen Publikum auch in dieser Jahreszeit anlocken, so bietet auch das Stadttheater Klagenfurt 2010 einen Musicalsommer an. Die Wörtherseebühne hat ja ihr Musical-Programm eingestellt. Gott sei Dank! Es ist zwar eine wunderschöne Bühne, aber die Produktionen waren leider (meistens) extrem schlecht.

Meine Pläne:

27. Juni: Musical Forever 2, Ronacher - Verabschiedung Caspar Richter
7.-9. Juli: kurzer Musicaltrip nach London
Ende Juli: Sweeney Todd & Singin' in the Rain, Stadttheater Klagenfurt
5. August: 3 Musketiere, Felsenbühne Staatz
[6. August: Romeo und Julia, Shakespeare auf der Rosenburg
Mitte August: Salzburger Festspiele]

...vielleicht quetsche ich auch noch "The Full Monty" in Amstetten und "Broadway Melody" im Stadttheater Klagenfurt hinein - wird sich zeigen :)

Auch mit "musicalischer" Sommerlektüre habe ich mich eingedeckt...
  • Stuart Ostrow: The Anatomy of a Broadway Musical
  • Sharon Wheatley (u.a. Avenue Q): 'til the fat girl sings. From an Overweight Nobody to a Broadway Somebody - A Memoir
  • Friedrich Kurz: Der Musical-Mann. Ein steiler Aufstieg, ein tiefer Fall und eine Begegnung mit Gott, die alles veränderte.
...und eine neue Ladung CDs muss auch noch vor dem Sommer erworben werden...
  • It's Only Life - A new musical revue (John Bucchino) - wäre auch etwas für die "An evening without..."-Reihe
  • Memphis - A new musical. Das Broadway Cast Album des Tony-Abräumers.
  • Promises, Promises. Sean Hayes und Kristin Chenoweth für zu Hause und den Urlaub.
  • The Wild Party - Andrew Lippa. Eine CD, die schon lange auf meinem Wunschzettel steht.
  • ...und was mir sonst noch in die Hände fällt :)

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Sonntag, 25. April 2010

Scott Alan #2: Introducing Stuart Matthew Price

Großartiger Komponist trifft jungen Musicaldarsteller mit einer Stimme, die einen mit offenen Mund zurück lässt. Scott Alan ist ein Genie...als etwas anderes kann man ihn gar nicht bezeichnen. Wie gut kann Musik eigentlich sein? :D ...mit Stuart Matthew Price hat er einen (weiteren) hervorragenden Interpreten seiner Songs gefunden...dieses Gefühl, dieser Ausdruck - ich bin immer noch ganz weg.

Das dritte Scott Alan-Album wird noch 2010 erhätlich sein, ich bin gespannt und freue mich sehr darauf. Hier habe ich übrigens schon mal kurz über ihn berichtet :)

"Over the Mountains"



"Free"

Donnerstag, 15. April 2010

don't want to be an american idiot

...5 Tage noch, dann feiert das Green Day-Musical "American Idiot" seine Broadway-Premiere und irgendwie scheint jeder darauf zu warten. Kein Wunder, denn an Bord ist ein hervorragendes Creative Team und eine wunderbare Cast!
Da wären z.B. : Billie Joe Armstrong (Green Day) - Lyricist & Co-Book Writer; Michael Mayer (Spring Awakening) - Director & Co-Book Writer und Tom Kitt (Next to Normal) - Music Supervisor, Arrangements & Orchestrations auf der Seite der Kreativen, und das junge Ensemble wird von John Gallagher Jr. - Moritz Stiefel in Spring Awakening (2007 Tony Award for Best Featured Actor in a Musical) - angeführt.
Beim Kartenverkauf läuft es allerdings nicht ganz so prickelnd... :(

Das Cast Album wird ebenfalls ab 20. April erhältlich sein. Auf der US-amerikanischen Seite von MTV kann man bereits das gesamte Album anhören - allerdings nicht außerhalb der USA :(
Weiters gibt es auf MTV, USA auch folgendes zu sehen:
"Starting on April 16, MTV will air "Green Day Rocks Broadway," a half-hour, behind-the-scenes look at the making of the musical, featuring exclusive interviews with the band and "American Idiot" castmembers, rehearsal footage and fan reactions. The special will premiere Friday, April 16, at 7 p.m. ET/PT on MTV, and will also air on MTV2 (Saturday, April 17, at noon ET/PT), mtvU (Saturday, April 17, at 5 p.m. ET/PT) and MTV Hits (Monday, April 19, at 1 p.m. ET/PT)." mtv.com 
Ich hoffe, dass dieses Special auf der Homepage des Senders zu sehen sein wird - auch für uns Europäer...wenn nicht, dann freue ich mich trotzdem darüber und hoffe, dass MTV weiterhin so Musical-affin bleibt :)

Tipp: Auf der Homepage von "American Idiot" gibt es ein kleines Behind the Scenes Video als "Entschädigung" :)

Mittwoch, 7. April 2010

new stuff

Endlich ist es soweit...seit gestern halte ich zwei lang ersehnte Dinge in meinen Händen und ich freue mich sehr darüber. Es handelt sich dabei zum einen um eine CD, viele können sich jetzt schon denken welche - genau! ROCK OF AGES! Es rockt einfach, da kann man sagen was man will :D

Zum zweiten darf ich jetzt auch "The Playbill Broadway Yearbook: June 2008 to May 2009" mein Eigen nennen, DIE Quelle für Informationen zur Broadway Saison 08/09. Fotos von Darstellern, Auflistung der Songs/Cast/..., Fotos und Informationen über die Staff hinter der Bühne von Company Manager zu Crew und Stage Door...einfach alles! Für mich ist es eine schöne Erinnerung an meine Zeit in NYC, ich kann es wirklich jedem Broadway-Fan empfehlen - die Investition lohnt sich! :)






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Sonntag, 4. April 2010

happy easter!

Für den heutigen Tag kann ich euch nur ein Musical empfehlen - was passt besser als JESUS CHRIST SUPERSTAR?!

Seit gestern höre ich, wie jedes Jahr um diese Zeit, die CD rauf und runter. Meistens in der Fassung von den VBW, 2005 (live aus dem Ronacher). Die Besetzung ist einfach top. Von Serkan Kaya und Drew Sarich als Judas und Jesus über Rob Fowler und Dennis Kozeluh als Kaiphas und Simon/Annas...ich bevorzuge zwar Caroline Vasicek als Maria Magdalena, aber auch Claudia Stangl macht ihre Sache gut :)
Drew Sarich singt "Gethsemane" vielleicht eine Spur zu wütend, aber trotzdem ist es noch eine der besten Fassungen dieses wunderbaren, durch Mark und Bein gehenden Songs.

Andrew Lloyd Webber mag mich mit seinem Phantom nicht auf seiner Seite haben, aber er ist und bleibt ein großartiger Komponist. Das hat er nicht nur durch JCS bewiesen...

Frohe Ostern!

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