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Donnerstag, 7. Mai 2015

Premiere: In the Heights - In den Heights von New York. - KONS.theater

„In the Heights“ ins Deutsche zu Übersetzen ist wahrscheinlich eines der herausforderndsten Dinge, das man sich so antun kann.  Es ist ein Musical, das alle anderen hinter sich zurücklässt und ganz alleine da steht. Es gibt nichts Vergleichbares und seine einzige ernsthafte Konkurrenz  ist wahrscheinlich nur das derzeitige Hot-Ticket am (Off-)Broadway „Hamilton“, das ebenfalls aus der Feder von Lin-Manuel Miranda stammt.

„In the Heights“ am Broadway. Das war vor ein paar Jahren „talk of town“. Zugegeben stellte es anfangs für mich eine Herausforderung dar. Ich erlebte eine Kultur, die mir nicht nur fremd war, sondern deren „Sprache“ ich auch erst verstehen lernen musste. Es ist ein Musical, das einem entweder von Anfang an mitreißt, abstößt oder mit gemischten Gefühlen zurücklässt und sich erst nach und nach entfaltet. Ist die Welt der „Washington Heights“ einem fremd tut sich die Show erst nach und nach auf, erblüht aber dann in den schönsten Farben, um es mal „blumig“ zu formulieren. Letztes Jahr durfte ich es mir noch einmal – diesmal in Londoner Southwark Playhouse – zu Gemüte führen und seit dem hat es nun meine ganze Liebe. Die Größe des Theaters war perfekt und das Erlebnis durch die Arena-Bühne unvergesslich.

Und jetzt also die deutschsprachige Erstaufführung in Wien – am Kons. Latino-Rhythmen und österreichisch-deutsche Steife treffen aufeinander, kann das gutgehen? Ja. Es kann.
Laura Friedrich Tejero hat sich besagter Herausforderung gestellt und übersetzt. Was vielleicht anfangs ein Ding der Unmöglichkeit scheint funktioniert überraschend gut. Die Übersetzung kann sich sehen lassen. Lästig sind nur die wenigen Randbemerkungen mit aktuellen Referenzen (Conchita, Griechenland), mit denen krampfhaft versucht wird, ein paar Pointen mehr rauszuhauen. Die tun zwar weh, wenn ich ganz ehrlich bin, aber gut, es gibt natürlich Schlimmeres.
Die Übersetzerin, selbst Studentin des dritten Jahrgangs, gibt auch die Nina. Ihre Performance ist durchzogen, doch an den wichtigen Stellen ist sie sehr präsent. Sehr berührend ist die Szene, in der sie mit Usnavi alte Fotoalben durchblättert und sie sich gemeinsamen Erinnerungen hingeben.
Usnavi. Was für eine Rolle. Er trägt das Stück, manchmal aktiv, manchmal passiv, doch immer da. Nathanaele Koll-Valsassina habe ich schon länger im Auge. Der Kerl hat „es“ einfach. Zuletzt noch als komödiantischer „Sidekick“ im Metropol-Musical „Plötzlich Prinz“ – ein Highlight dieser seichten Blödelei – gefallen, bekommt er hier die Möglichkeit eine etwas andere Seite von sich zu zeigen. Charmant macht er das. Die Anstrengung der Rolle merkt man ihm nicht an, so locker gibt er den sympathischen Bodega-Besitzer. Sein Schauspiel überzeugt, wie immer. Eine Wohltat für das Zuschauer-Auge. Ebenso souverän ist Dorina Garuci als Vanessa. Feurig und ehrlich ist ihr Spiel – man schaut ihr gerne zu.

Lin-Manuel Miranda (Musik/Lyrics) und Quiara Alegría Hudes (Buch) haben in diesem Stück Menschen auf die Bühne gebracht. Auch wenn die Geschichte in einem uns fremden Milieu spielt, so ist die Essenz doch pure Menschlichkeit. Die Authentizität dieses Musicals ist seine größte Stärke, noch vor seiner musikalischen „Andersartigkeit“. Es ist ein Herzensstück. Eines, das vom Leben erzählt und das Charaktere facettenreich und „offen“ darstellt. „Offen“ in dem Sinn, dass es nicht an der Oberfläche kratzt und die Menschen so porträtiert, das man sie einerseits kennenlernt, doch andererseits das Gefühl zurückbleibt, das hinter ihnen noch so viel mehr steckt als man schon weiß. Emotionale Tiefe, die man hinter jedem gesungenen, gesprochenen, gerappten Wort spürt – vorausgesetzt die Performance stimmt. Bei Nicolas Huart ist das der Fall. Jantus Philaretou ist mal mehr, mal weniger präsent, aber wenn es darauf ankommt, ist er da und berührt als besorgter Vater sehr.
Die „heimlichen“ Stars der Produktion sind für mich Soffi Schweighofer und Daniel Tejeda. Viel mehr kann man aus diesen Rollen nicht herausholen. Die beiden haben ihre Charaktere bis zum letzten Winkel ausgefüllt und überzeugten mit einem wunderbar ehrlichen Spiel. Tejeda ist wie er ist. Mehr kann ich da eigentlich nicht sagen. Das muss man selbst erleben. Wie damals bei seiner Aufnahmeprüfung am Kons (übrigens auf youtube): Er macht sein Ding und zieht es bis zum Schluss durch. Stimmlich sehr stark und mit einer großen Portion Charme und Witz ist er ein wirkliches Highlight. Jede Pointe sitzt perfekt. Soffi Schweighofer meistert den spanischen Akzent mit Bravour. Sie ist die Einzige, die ihn hundertprozentig und bis zum Ende durchzieht und ihre Rolle damit zur Perfektion bringt. Da brennt ein Feuer tief in ihr drinnen und das spürt man während der ganzen Show.
Etwas schwieriger hat es Christoph Prinz als abuelo (im Original eigentlich eine abuela). Er hat gute Momente, doch so ganz gelingt die Herausforderung einen alten Mann zu spielen leider nicht. Es ist auch schwer.
Anna Burger hat zwar die Stimme und die nötige Attitude für ihre Rolle, doch wirkt letztere nicht authentisch genug. Zu oberflächlich gestaltet sie die Rolle der Daniela für meinen Geschmack. Ihre Assistentin Carla, gespielt von Juliette Khalil, stiehlt ihr da irgendwie die Show. Die Rolle ist zwar klein, aber die Herausforderung das „Dummchen“ zu spielen umso größer. Bei Parts wie diesem steht man meist vor dem Abgrund und muss die Balance ständig halten, um die Pointen auch „funktionstüchtig“ zu machen. Khalil kann das – ganz ohne Augenrollen.

Bis auf Simon Stockinger, der positiv heraussticht, erfüllt das Ensemble (aus dem 2. Jahrgang) seinen Zweck. Leider nicht mehr. Tanz-technisch steht das Kons aber mit dieser Produktion dem Performing Center nun endgültig um nichts nach. Im Gegenteil. „In the Heights“ zeigt die Studenten in einem neuen Licht und das ist schön zu sehen.
Die Choreografien von Althair Guadarrama und Rainer Wiesmüller sind gelungen und Mirandas Musik ertönt unter der Leitung von Michael Römer mit Schwung und Spielfreude. Timo Verses Bühnenbild unter dem Licht von Dulcinea Jan rundet die Produktion perfekt ab. Auch wenn hie und da noch Raum für Verbesserung bleibt, so hat
Regisseurin Alexandra Frankmann-Koepp für die kleine KONS.theater-Bühne viel Positives herausgeholt. „In the Heights – In den Heights von New York“ beweist, dass das Konservatorium immer für Überraschungen gut ist. Hingehen!


Donnerstag, 11. Juli 2013

Neuentdeckung: The Graham Show

Wer Broadway.com's "Show People" mit Paul Wontorek, "WorkingInTheTheatre"-Episoden des American Theatre Wing und ähnliche Backstage-Videos liebt, die einen Einblick in Alltag, Arbeit und Menschen hinter und auf der Bühne geben, der wird auch "The Graham Show" lieben. Diese Web-Serie gibt es seit September 2012 und Graham Douglass interviewt in einzelnen Episoden "Theatermenschen" wie Adam Pascal (Rent), Casting Director Bernie Telsey (Rent, Next To Normal, Smash), John Tartaglia (Avenue Q), Christian Borle (Smash, Legally Blonde), Dramatiker Rick Elice (Jersey Boys, Peter and the Starcatcher), Julia Murney (The Wild Party) und viele andere. Ein intimer Rahmen schafft die Voraussetzung für diese interessanten Kurzvideos, von denen ich mich nur schwer wegreißen kann...meine Neuentdeckung der Woche.

...ich habe gleich mit Episode 10 gestartet. Bernie Telsey spricht u.a. über seine Anfänge als Schauspieler und Produzent, seine Non-For-Profit Company "MCC Theater" und sein Wirken als Casting Director.



LINKS:

- The Graham Show YouTube Channel
- The Graham Show auf Facebook

Sonntag, 2. Dezember 2012

Brr...It's Cold Out...There - Der Song zum 1. Advent

Singer-Songwriter Julia Mattison (Godspell) hat letztes Jahr ein etwas anderes Weihnachtsalbum herausgebracht - passend zu ihrer Comedy-Rock-Show "A Violent Holiday Explosion", die sie letztes Jahr mit Freunden und Godspell-Castmitgliedern im Dezember zur Aufführung gebracht hat. Viel Weihnachts-Spirit ist da zwar nicht zu finden, doch hie und da eine heitere Christmas-Nummer mit Spaßfaktor, wie z.B. diese hier - gesungen von Julia Mattison und Hunter Parrish, "inspiriert" von "Baby, It's Cold Outside".


Freitag, 30. November 2012

I'll cover you

...einer der wohl schönsten Songs der Musicalgeschichte und der Titel von Telly Leungs (Rent, Godspell, Allegiance) Debut-Album. Auf diesem "Soundtrack seines Lebens" sind neben Musicalmelodien (Hello, Dolly!, Rent) auch Pop-Klassiker und Jazznummern zu hören - eine spannende Mischung unterstützt von Streichquartett und Jazz-Trio:



"That's the work worth doing" meint Leung in diesem Video und dass er Recht hat hört man in seiner Interpretation des Jonathan Larson Songs - "I'll cover you" wäre doch ein schönes Weihnachtsgeschenk...

Am 2. Dezember präsentiert Telly Leung sein Album im "54 below", Broadway' Nightclub.

Die Tracklist:

1. Knocks Me Off My Feet
2. Cry If You Want To
3. The Water Is Wide/Bridge Over Troubled Water
4. Papa Don't Preach
5. I Can See Clearly Now
6. Before the Parade Passes By
7. I'll Cover You
8. Galileo
9. Children Will Listen
10. I'm Gonna Laugh You Right Out of My Life
11. Firework
12. In My Life
13. I Believe in You and Me

Links:

- Telly Leungs Homepage
- weitere Infos zu Album und Telly Leung auf playbill.com
- Album bei Yellow Sound Label

Mittwoch, 7. März 2012

Sondheim's Company im Kino

Wie die Musicalzentrale berichtet, schafft es Stephen Sondheims Musical "Company" im April endlich in die österreichischen (und deutschen) Kinos. In den UCI Kinowelten kann man sich am 11. und 15. April die halbkonzertante Inszenierung von 2011 auf der Leinwand ansehen. Da gibt es doch mehrere Gründe vorbei zuschauen, auch wenn aufgezeichnetes Theater nicht das Wahre ist; einen Sondheim in Österreich sollte man nicht verpassen und vor allem dann nicht wenn Neil Patrick Harris, Patti LuPone und John Cryer mitspielen. Also nichts wie hin...


Links:
- Company in der UCI Kinowelt
- Stephen Sondheim's Company in Movie Theatres

Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen - wer und wo ihr auch immer seid -

FROHE WEIHNACHTEN!

In den letzten Tagen ist dieser Song zu meinem Musical-Weihnachts-Favoriten 2011 geworden...

Montag, 26. September 2011

notes on...

...the Musical at the present.

Vielleicht eine neue Kategorie? "Notes on..." als Kommentare, die es wert sind formuliert und geschrieben zu werden, da sie musical-betreffend aufregen oder gar erfreuen...

- "Woyzeck als hybrides Musical", Salzburger Nachrichten 26.9.11, Derek Weber: "'Woyzeck' als hybrides Musical" - warum Musical, wenn kein Darsteller singt? Musiktheater ja, aber nur weil die Vereinigten Bühnen dahinterstehen muss man nicht gleich von einem Musical sprechen. Ich habe das Stück noch nicht gesehen, aber ich werde es mir anschauen. Nicht weil ich ein Tiger Lillies Fan bin, sondern weil ich Büchners Fragmentstück "Woyzeck" mag und Raphael van Bargen in der Titelrolle nicht verpassen möchte. Ich bin mir sicher, was ich da auf der Bühne zu sehen bekommen werde, wird kein Musical sein. Musiktheater, ja.
Es ist aber nicht die Bezeichnung des Stücks als Musical, die mich aufregt, nein, es ist die Conclusio der Kritik: "Ein gelungenes Stück, ein empfehlenswerter Abend. Warnung: Nichts für die Musicalomanen, die sich eine glatte Actionshow zum Mitwippen und Mitjohlen erwarten." "Musicalomanen" - eine furchtbare Wortneuerfindung, zu viel "Freak" steckt darin- mögen vielleicht keinen Gefallen an "Woyzeck" finden, nicht aber aus angegebenen Grund (das einzige rettende Wort ist hier der Artikel, der vor der kompletten Verallgemeinerung schützt). "Mitwippen" bezieht sich auf Jukebox-Musicals à la "Ich war noch niemals in New York", das allerdings eher bei Nicht-Musicalomanen ankommt, "Actionshow" womöglich auf Shows wie "Spiderman - Turn Off The Dark", von dem ich mich vor Kurzem selbst überzeugen oder nicht überzeugen konnte, "Mitjohlen", hmm...vielleicht machen das manche Musicalomanen, aber da geht es dann um etwas anderes. Fazit: Das Musical wird nicht ernst genommen, seine Liebhaber auch nicht. Das Potenzial wird nicht gesehen, wird unter den Tisch gekehrt, nicht wahrgenommen. Man lässt dem Musical keine Chance mehr. Man spricht von Zeiten, die für das Musical vorbei sind und bringt nur mehr Kritiken über Musicals heraus, die es als flach bezeichnen. Soll man jetzt also froh sein, dass das von der Kritik hochgelobte "Woyzeck" als Musical bezeichnet wird, weil nun ein paar positive Meldungen kommen?
P.S.: Woyzeck als "schräges Musiktheater" in orf a.viso - da könnten sie Recht haben, 1+ für diese Bezeichnung.

+ Jesse Eisenberg und das Musical: Heute morgen, ich stolpere über einen interessanten Artikel - "Some Actors Work Both Sides of a Script". Jesse Eisenberg und Zoe Kazan im Gespräch mit Jason Zinoman, The New York Times. Beides Schauspieler, die sich zurzeit als Dramatiker versuchen und deren Stücke im Oktober in New York zur Uraufführung kommen. Gerne würde ich Eisenbergs Komödie "Asuncion" sehen, er selbst als "blogger whose ideals clash with his life experience"...ein Kommentar am Rande des lesenswerten Interviews: "At the end of a 90-minute conversation Jesse Eisenberg announced that what he really would like to do is write a musical." Nach ein wenig Recherche kommt heraus, dieses dürfte bereits - zumindest in Grundzügen - existieren. Sean Gandert interviewte Eisenberg schon 2009 für das Paste Magazine und auf die Frage "What’s the stuff you’ve written like?" antwortete Eisenberg "I wrote a musical that’s just starting to get to the early stages of production, which is called Me Time, about modern self-indulgence. It’s a musical satire." Auch in einem Guardian Artikel (Oktober 2010), sowie in der New York Post (Oktober 2011) ist von einem Musical zu lesen. Vielleicht verspreche ich mir zu viel, erwarte zu viel, doch irgendwie glaube ich, dass dieses Musical etwas Besonderes sein könnte, in der Manier von Jonathan Larson und Jason Robert Brown - vielleicht nicht ganz so genial - mit Sondheims Witz und einer Prise Woody Allen oben drauf, so meine Vorstellung. Diese Geschichte werde ich jedenfalls weiterverfolgen, vielleicht wird es auch nichts, aber die Idee von einem Jesse Eisenberg Musical gefällt mir irgendwie sehr gut.

Dienstag, 11. Januar 2011

Newsflash: Kurzmeldungen, die mich erfreuen...

Ein neues Jahr hat begonnen und schon munkelt es wieder "Musical-News" in allen Ecken der Welt. Hier präsentiere ich euch nun eine Auswahl von Kurzmeldungen, die mich in den letzten Tagen wirklich erfreut haben.

1. Spider-Man LEBT! Wie hier schon berichtet kam es vor wenigen Wochen wieder zu einem - diesmal sehr schockierenden - Unfall bei Julie Taymors neuer Bühnenshow Spider-Man: Turn Off The Dark. Ein Schwall von Kritik folgte und ein paar Shows fielen aus. Jetzt scheint sich wieder alles eingerenkt zu haben, denn in den letzten Tagen hört man vor allem welcher Celebrity die Show besucht hat und nicht welcher Darsteller sich wieder verletzt hat...und die bessere Nachricht: Aerialist Christopher Tierney geht es auch wieder besser und das erzählt er gerne auch persönlich in so machen TV-Shows oder News-Reports.

2. ONCE - The Musical. Gestern kam die Meldung: "Modern day Irish musical 'Once' will bow on Broadway in the fall of 2011." (broadway.com). Über die Cast des auf dem gleichnamigen Film (2007) basierenden Musicals ist bisher noch nichts bekannt. Was man schon weiß ist allerdings, dass kein Geringerer als Enda Walsh für das Buch verantworlich ist. Die Musik stammt von "The Swell Season" aka Glen Hansard und Markéta Irglová, die damals mit "Falling Slowly" überraschend einen Best Song-Academy Award entgegen nehmen durften. Auch der Rest des Creative Teams hört sich vielversprechend an: Bob Crowley (design - u.a. Mary Poppins, Tarzan), Steven Hoggett (musical staging - u.a. American Idiot),  Martin Lowe (music direction - u.a. Mamma Mia!) und Regie von John Tiffany (Black Watch). Eine Workshop-Präsentation soll es Ende April, Anfang Mai geben...ich bin gespannt!

3. Jubiläum Blickpunkt Musical.  Am 13.1. geht die Jubiläums-Ausgabe der deutschsprachigen Musical-Fachzeitschrift "Blickpunkt Musical" in den Verkauf. Meiner Meinung nach hat das Fachmagazin in den letzten Monaten etwas nachgelassen, u.a. das unregelmäßige Erscheinen. Ich hoffe auf viele weitere Jahre Blickpunkt Musical und deute die Bonus-CD der 50. Ausgabe als gutes Omen. Für die Förderung von jungen Musicaldarstellern bin ich ebenso wie für die Förderung von neuem Musical-Material und das wird hier gemacht, in dem einige Ergebnisse der "schreib:maschine" auf CD präsentiert werden. Eine gute Idee.

4. CATS Tour in Wien. Der angekündigte Tour-Stop in Wien hat mit der Bekanntgabe von Datum und Ort endlich Hand und Fuß angenommen. 22.10.2011 bis 15.1.2012 am Gelände Neu Marx. Nähere Infos auch auf der Homepage des Veranstalters.

5. Tom Kitt Interview. Vor ein paar Tagen bin ich auf dieses aktuelle Interview mit Next To Normal-Komponist Tom Kitt gestoßen. Ein sehr ausführliches, interessantes Interview. Er spricht u.a. über den Next To Normal-Film, seine Komponier-Gewohnheiten, aktuelle Musicals, Musical-Komponisten, und und und. Prädikat: Empfehlenswert! :)

6. ...und zu guter Letzt: Ein neues Ask A Star mit Lin-Manuel Miranda. Sehr lustig und sympathisch. Ebenfalls epfehlenswert!

Dienstag, 21. Dezember 2010

Spiderman Knockout

Spider-Man - Turn Off The Dark steht irgendwie unter keinem guten Stern, es soll einfach nicht sein. Zuerst fehlt es am Geld, dann an Ressourcen, am Theater, an der Technik und überhaupt...irgendwie scheint immer etwas zu fehlen oder nicht zu funktionieren. Das Schlimmste? Es kommen dabei Menschen zu Schaden.
Gestern stützte Aerialist Christopher Tierney (alias Spiderman in der Brückenszene - Spiderman rettet Mary Jane) ca. 10 Meter von einer Einrichtung auf der Bühne zu Boden und musste von der Rettung abtransportiert werden, er war nicht der erste. Verletzungen in jeder zweiten Vorstellung sind im Moment der Normalfall. Bei dieser Szene sollte Spiderman nur bis zur Rampe laufen und so tun als ob er springen würde, kurz bevor es sofort zu einem Blackout kommt. Das Seil des Flugakrobaten dürften gerissen sein.

Die offizielle Premiere wurde jetzt auf Anfang Februar vertagt, man kann nur hoffen, dass bis dahin alle Schwierigkeiten beseitigt wurden und die Show spätestens ab da an verletzungsfrei ablaufen kann. Wenn Menschen zu Schaden kommen, sollte nämlich bald Schluss mit lustig sein...

Ein Zuschauer hat den Unfall mitgefilmt, viel sieht man nicht, aber man hört ein Geräusch, das mehr als unangenehm ist. Hier geht's zum Artikel in der New York Times und dem Video.

Links:

Leibovitz meets Spiderman
Christopher Tierney on Broadway International Database
Artikel auf broadway.com
Artikel New York Times - Spider-Man Actor Was Fortunate to Survive

Dienstag, 14. Dezember 2010

Webtipps: Neue Folge von "Side by Side by Susan Blackwell", Broadway.com Star of the Year & Sondheim

  • Endlich ist wieder eine neue Folge von "Side by Side by Susan Blackwell" online. Diesmal mit Zachary Quinto, bekannt u.a. aus der Serie "Heroes" oder dem Film-Remake Star Trek (2009). Derzeit steht der Schauspieler in der Wiederaufnahme von "Angels in America" Off-Broadway auf der Bühne. Ich liebe die Webisoden von Susan Blackwell und warte immer gespannt auf neue. Hier und hier habe ich schon darüber berichtet. Wenn man mehr über "Theatermenschen" erfahren möchte, dann ist man hier genau richtig! :) Die neue Folge ist zwar nicht die Beste und Lustigste, aber ich bin froh, dass es diese web series weiterhin gibt...

Side by Side by Susan Blackwell: Zachary Quinto of Angels in America

  • Auf broadway.com kann man seit gestern für den Broadway.com Star of the Year abstimmen. Der Gewinner des Vorjahres war Constantine Maroulis. Dieses Jahr sind Benjamin Walker (Bloody Bloody Andrew Jackson), Bernadette Peters (A Little Night Music), Kristin Chenoweth (Promises, Promises), Sean Hayes (Promises, Promises), Patti LuPone (Women on the Verge of a Nervous Breakdown), Lily Rabe (The Merchant of Venice), Nathan Lane (The Addams Family) und John Gallagher Jr. (American Idiot).
Who Is the 2010 Broadway.com Star of the Year? Vote Now!

  • Ein sehr amüsantes, aber kurzes Stephen Sondheim Interview findet man bei "The Colbert Report" (= amerikanische Satireshow auf Comedy Central). Wer wissen will wo sich die Clowns aus A Little Night Music versteckt haben oder ob es einen Platz für Tony und Maria ("There's a place for us...") in West Side Story gibt, der findet hier die Antworten :)
Stephen Sondheim on The Colbert Report

Sonntag, 28. November 2010

Elf - Das Musical zum Advent

"SPLASHY, PEPPY, SUGAR-SPRINKLED HOLIDAY ENTERTAINMENT!”
The New York Times

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit gibt es seit Anfang November auch weihnachtliche Stimmung am New Yorker Broadway: ELF - The Musical, basierend auf dem gleichnamigen Film aka "Buddy - Der Weihnachtself" mit Will Ferrell.
Der sympathische Ex-Jersey Boy Sebastian Arcelus gibt Buddy, dessen love interest Jovie wird von Amy Spanger dargestellt. Zur Einstimmung auf Weihnachten ist dieses Musical sicher genau das Richtige...schönen ersten Advent!



Links:

Donnerstag, 25. November 2010

Happy Thanksgiving!

Happy Thanksgiving euch allen!

Dieses Jahr feiere ich zum ersten Mal so richtig Thanksgiving - ein Feiertag, der es wert wäre, hierzulande einzuführen. Im Gegensatz zu Halloween finde ich ihn nämlich mehr als vertretbar. Dankbar kann man nämlich nicht oft genug sein!

Wie jedes Jahr findet auch 2010 die berühmte Macy's Thanksgiving Day Parade statt, deren fester Bestandteil auch die aktuellen Broadway-Produktionen sind. Auf dem Programm stehen heute Performances von Memphis, American Idiot, Elf und Million Dollar Quartet. Wie gerne wäre ich in New York um die Parade mitzuerleben...

Damit ich nicht ganz leer ausgehe habe ich ein bisschen auf youtube gestöbert und ein paar Highlights der vergangenen Jahre herausgesucht. Vielleicht machen sie auch euch Freude!



Mittwoch, 24. November 2010

Leibovitz meets Spiderman

Letzten Sommer durfte ich - wie einige von euch bereits wissen - ein Internship am Broadway machen. Während dieser Zeit konnte ich in die verschiedensten Bereiche Einblick gewinnen und begab mich auch auf geheime Spiderman-Mission. Das Innere des Hilton Theatres befand sich noch im Rohzustand, für die geplante Premiere im Februar hätte es mehr als schnell gehen müssen, um es rechtzeitig fertigzustellen. Allerings durfte ich die ersten stage models begutachten...was ich zu sehen bekam war umwerfend, aber unglaublich und unvorstellbar. Auch ein Team DER bekanntesten Modezeitschrift, VOGUE, hatte damals die Möglichkeit einen ersten Eindruck zu bekommen und alles für ein Fotoshooting mit Annie Leibovitz vorzubereiten.
1 1/2 Jahre später ist es nun endlich soweit und das Ergebnis des Shootings wurde veröffentlicht. In der Zwischenzeit hat sich das Premierendatum immer weiter nach hinten verschoben, das Theater hat seinen Namen geändert und heißt jetzt "Foxwoods Theatre" und die Cast wurde gewechselt.
Das verbindende Element von Leibovitz und Spider-Man: Turn Off The Dark? Die Finanzlage. Während die berühmte Fotografin in den Privatkonkurs geschlittert ist, spricht man bei Spider-Man vom teuersten Musical, das es je auf die Bühne geschafft hat (was es im Grunde genommen auch noch nicht hat).
40 Millionen Dollar und mehr sind in dieses Projekt geflossen, möge es bitte Erfolg haben! Julie Taymor, George Tsypin und die Musik von Bono und The Edge sind schon mal keine schlechte Vorraussetzung.

Der aktuelle Termin der Opening Night ist der 11. Jänner 2011, mal sehen ob das wirklich der Wahrheit entspricht...

HIER geht's zur Slideshow mit den Bildern der großartigen Annie Leibovitz.


Links:

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Frank Wildhorn & Friends

Die Organisatoren „Pomp Duck and Circumstance“ schreiben auf dem Programmheft, dass es sich bei „Frank Wildhorn & Friends“ um das „Musicalkonzert der Saison“ handelt. Dem kann ich nicht nur zustimmen, sondern ich erweitere die Phrase und meine, dass es „das beste Musicalkonzert der letzten Jahre“ in Wien war. Wer Wildhorn mag war an diesem Abend jedenfalls an der richtigen Stelle. Ausverkauft war das Raimund Theater leider nicht, das liegt aber sicherlich nicht am Angebot. Die Nachfrage wurde nämlich nicht wirklich zugelassen, es fehlte die Werbung. Ein paar Flyer in den VBW-Theatern und ein, zwei Plakate (ja, ich habe eines gesehen – in Hietzing) genügen nicht. Restkarten gab es zuhauf, denn trotz der Umwandlung einiger Preiskategorien konnte das Theater nicht ganz gefüllt werden. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch - wer dort sein wollte, um einen wunderbaren Komponisten und einige seiner Freunde zu erleben, der war dort. Deswegen hatte das Konzert auch irgendwie einen intimen Touch. Die Atmospäre war locker und angenehm, nicht zuletzt wegen der sympathischen Intros von Frank Wildhorn persönlich. Dieser hatte am Klavier Platz genommen und begleitete seine Künstler durch den Abend.

Das Orchester der VBW kann etwas, das wusste ich schon, aber wie gut es wirklich ist, hat man erst an diesem Abend gemerkt. Der Sound, der hier unter der Leitung von Koen Schoots, entstanden ist, war einfach nur bezaubernd.

Die Solisten des Abends waren drei wunderbare Darsteller, Thomas Borchert, Pia Douwes und Linda Eder. Das Programm klang ganz vielversprechend, alte Hits und neue Songs, mit Hit-Potential. So gab es ein bisschen Monte Christo, ein bisschen Jekyll und Dracula, Rudolf, Carmen und Neues aus Wonderland und Bonnie & Clyde. Eine bunte Mischung. Zwischendrin dann auch „Where do broken hearts go?“, ein Song, den ich sehr gern habe, aber vor diesem Abend nicht wusste, dass Wildhorn ihn komponiert hat, und „Gold“, ein Song aus „Camille Claudel“, der auch bei den Winter Olympics 2002 seine Verwendung fand.

Der erste Akt schloss mit einem Swing Medley und als Zuschauer konnte man gar nicht besser in die Pause geschickt werden. Einziger kleiner Kritikpunkt: „Something More“ (Rudolf) von Linda Eder und Thomas Borchert, weil es irgendwie nicht recht wollte. Große Stimmen, keine Frage, aber hier hat das Gefühl gefehlt. Trotzdem habe ich mich an die Zeit zurückgesehnt, als statt Matrosen noch Rudolf und Mary im Raimund Theater spielen durften. Wer an Wildhorns Kompositionen gezweifelt hat, der wird eines Besseren belehrt, denn er ist ein Meister der großen Melodien. Vor allem die Balladen überzeugen immer wieder. Der Einsatz des vollen Orchesters macht einfach etwas aus und die Orchestrierung von Schoots fügt sich perfekt ein.

Während der zweite Akt mit „Viva“ aus Carmen feurig begann und danach Wildhorn persönlich „Living in the Shadows“ (Victor/Victoria) anstimmte, fragte man sich vielleicht schon, ob Linda Eder denn „Vienna“ als Zugabe singen würde, immerhin stand sie in Wien auf der Bühne. Als sie es dann sang, breitete sich im Theater eine ganz eigene Stimmung aus. Man spürte Eders Emotionen in jedem Wort. Den Song widmete sie ihrem Vater und ihrer Familie und am Ende standen nicht nur Linda Eder die Tränen in den Augen. Eine Verbundenheit war im Raum und ich bin mir sicher, dass viele das spüren konnten.

„This is the moment“ und „Finding Wonderland“ bereiteten die Zuschauer auf dieses Erlebnis vor. Borchert und Douwes brachten ihre beeindruckenden Performances zu einem schönen Schluss und zogen das Publikum in ihren Bann. Beide zeigten an diesem Abend ihre unglaubliche Wandlungsfähigkeit und Bandbreite – ein Genuss.

Besonders war der Abend auch schon deswegen, weil Eder und Wildhorn wieder gemeinsam auf der Bühne standen – in einem Fernsehinterview meinte Wildhorn, dass es auch ein ganz besonderer Moment für den gemeinsamen Sohn Jake sei. „Frank Wildhorn & Friends“ war gefüllt mit Momenten, die mir als Zuschauer sicher lange in Erinnerung bleiben. Gespannt bin ich auch auf CD und DVD dieses Konzerts.

Berichte über dieses Konzert findet ihr auch hier:
Links:
*Image via

Mittwoch, 1. September 2010

Q&A

Q&A (Question & Answer)-Videos haben es mir angetan. Seiten wie broadway.com oder auch playbill stellen regelmäßig welche online, einfach Websites durchforsten und Interviews anschauen! An einem regnerischen Nachmittag wie gestern waren die lustigen Posts für mich ein kleine Stimmungsaufheiterung, aber auch an sonnigen Tagen sind sie empfehlenswert :)

Man hat stets was zu lachen und bekommt nebenbei einige interessante Informationen und Erlebnisse aus den Karrieren und Lebenswegen der Darsteller erzählt.
Auf broadway.com gibt es neben dem klassischen "Ask a Star", bei dem auf Fragen von Fans eingegangen wird, auch die etwas andere Fragerunde "Side by Side" by Susan Blackwell (von der ich hier schon einmal berichtet habe), die Broadway-Darsteller von einer ganz anderen Seite zeigt. Auch Playbill hat einiges zu bieten. Da wären die lustigen Frageeinheiten mit gelegentlichen Gesangs- und Tanzeinlagen namens "Obsessed!" mit dem etwas abgedehten "Broadway-Know-It-All" Seth Rudetsky oder das kurz Cue & A Fragespiel.

Freitag, 6. August 2010

‘til the fat girl sings

Teil meines Musicalsommers ist auch eine kleine Literaturauswahl zum Thema. Darunter „‘til the fat girl sings - From an Overweight Nobody to a Broadway Somebody “ von Sharon Wheatley. Hier ein paar Anmerkungen:

Sharon Wheatley ist mittlerweile keine Unbekannte am Broadway, doch ihr Weg dahin war alles andere als einfach. Um die beschwerliche Reise mit Ziel „The Great White Way“ geht es in „'til the fat girl sings“, vor allem aber konzentriert sich das Buch auf das Problemfeld Übergewicht.

Ich habe mir mehr zum Thema Musical erwartet, aber Wheatley geht es in erster Linie darum, Menschen auf das Thema Fettleibigkeit aufmerksam zu machen. Neben diesem zentralen Punkt, erzählt die Darstellerin aber auch über ihren Weg zum Broadway. Sie berichtet von Gesangsstunden, Treffen mit gefürchteten Regisseuren über das Kennenlernen ihres Ehemanns (Musical Director Rob Meffe) bis hin zu einer Cats-Audition und ihrem Broadwaydebut in LesMis. Wheatley schreibt über ihre oft sehr schmerzhaften Erfahrungen, Verletzungen, Freundschaften und Familienprobleme. Es wirkt sehr ehrlich und sie nimmt sich auch kein Blatt vor den Mund. Die Autobiographie geht ans Herz und macht Mut. Denn trotz vieler Zweifel ihres Umfeldes und einigen Selbstzweifel hat sie es geschafft ihren Weg zu gehen.

Sharon Wheatley ist im Moment am Broadway in Avenue Q (Swing) zu sehen. Sie ist Mutter von zwei Töchtern.

‘til the fat girl sings. From an Overweight Nobody to a Broadway Somebody – Sharon Wheatley. Erschienen bei Adams Media, Avon Massachusetts. 2006. 271 Seiten.

Links:

*Image via

P.S.: Vergesst nicht in der Umfrage (rechts) teilzunehmen. Danke!

Mittwoch, 4. August 2010

RENT im Hollywood Bowl


Von 6. - 8. August geht in Los Angeles ein riesiges RENT-Spektakel über die Bühne des Hollywood Bowl. Vor rund 17.000 Zuschauern performt eine prominente Cast das großartige Jonathan Larson Musical. Regie führt Neil Patrick Harris (u.a. "How I Met Your Mother"), der unlängst für seinen Gastauftritt in GLEE eine Emmy-Nominierung erhalten hat. Es ist seine erste Arbeit als Regisseur.

Neben einigen Darstellern, die bereits Broadway-Erfahrung haben - u.a. Aaron Tveit, Skylar Astin, Tracie Thoms - geben sich auch Stars aus Musikbusiness, Film- und Fernsehen die Ehre. So kann man Vanessa Hudgens als Mimi und Nicole Scherzinger als Maureen erleben.

Besetzung:
Skylar Astin - Mark
Wayne Brady - Collins
Vanessa Hudgens - Mimi
Telly Leung - Angel
Collins Pennie - Benny
Nicole Scherzinger - Maureen
Tracie Thoms - Joanne
Aaron Tveit - Roger
Gwen Stewart

Eine CD oder DVD Veröffentlichung dieser Veranstaltung hätte sicher seine Reize...es heißt abwarten!

* Image via

Mittwoch, 21. Juli 2010

Broadway @ The White House

Am 19. Juli hat Präsident Barack Obama einige Broadwaystars in seine Residenz geladen, um mit ihm gemeinsam "the music that shaped America" zu feiern. Es war der sechste Abend einer Reihe und widmete sich ganz dem Musical. Zu diesem Anlass kamen u.a. Audra McDonald, Idina Menzel, Nathan Lane, Brian d'Arcy James, Karen Olivo, Chad Kimball und Marvin Hamlisch.

Mit einer kurzen Rede führte Obama in diesen Abend ein...Sätze wie "there's nothing quite like the power and the passion of Broadway music", "musicals carry us to a different time and place, but in the end they also teach us a little bit of something about ourselves", "Broadway music calls us to see the best in ourselves and in the world around us" lassen einen nicht mehr los. Gut gemacht, Mr. President!



Auch Jugendliche wurden ins White House eingeladen und durften dort mit den Broadwaydarstellern proben und ihr Erarbeitetes vor der Präsidentenfamilie performen. Hier ist ein kleiner Beitrag dazu zu finden.

Montag, 14. Juni 2010

Tony Awards 2010 - Die Gewinner

Gestern fanden die Tony Awards statt und diese wurden via Livestream in die ganze Welt übertragen. Eine tolle Möglichkeit, die ich leider nicht nützen konnte, vielleicht aber einer von euch?!

Das Musical MEMPHIS hat abgeräumt und auch einige Hollywood-Größen wie z.B. Denzel Washington und Catherine Zeta-Jones haben die begehrten Statuen mit nach Hause nehmen können. Vom Herzen hätte ich Sean Hayes einen Tony gegönnt, leider ist er leer ausgegangen...

Hier die Liste der Gewinner.

...und ein kleines Schmankerl aus der gestrigen Verleihung:




P.S.:

In den nächsten Tagen (Mo-Mi) findet die Bachelorshow der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater der Konservatorium Wien Privatuniversität statt - jeweils 19h. Ich werde am Mi dort sein und wenn ich Zeit finde auch etwas darüber schreiben. Freue mich schon sehr darauf! :)

Dienstag, 11. Mai 2010

The 10 Biggest Broadway Trends Of The Decade

Interessanter Artikel auf broadway.com..."The 10 Biggest Broadway Trends of the Decade" - von berühmtem Producer über das Jukebox Musical bis hin zu American Idol Stars on Broadway...alles dabei :)

...hier zu lesen...
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